Eltern sein – Familie leben

Gegen alle Stürme 1904 – ein Buchbesprechung mit Verlosung

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In einer arrangierten Ehe würde ich mein Glück nicht finden. Es würde mir die Luft zu Atmen nehmen, bis ich irgendwann tatsächlich nur noch auf der Werft lebe, um meiner häuslichen Pflichterfüllung zu entgehen. 

Der Schiffskonstrukteur Thomas Andrews ist in vielerlei Hinsicht ein Visionär. Er stellt die Konventionen seiner Zeit in Frage und wählt ungewöhnliche Wege – und er hat ganz eigene Ansprüche an die Schiffe, die unter seiner Leitung auf der irischen Werft Harland and Wolff gebaut werden. In Helen Buchanan findet er eine Seelenverwandte. Eine Frau die ebenfalls auf dem Weg ist – auf dem Weg in ein neues Frauenleben, das ihr bis dato nicht offen stand. Zusammen träumen sie von einer gemeinsamen Zukunft und sprengen einige Ketten ihrer Zeit. Doch ihr Weg erweist sich als steiniger, als gedacht und schon bald überschattet ein dunkles Geheimnis ihr Glück.

Der historische Liebesroman Gegen alle Stürme 1904 ist das Erstlingswerk von Elisa Rohlfs. Er erzählt die Geschichte zweier junger Menschen in Irland zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dieses Buch ist aber auch eine Geschichte über ein Gesellschaftsmodell, das langsam erste Risse bekommt und über eine Epoche, die langsam aber sicher auf ihr Ende zusteuert.

Elisa Rohlfs hat ihren Roman selbst publiziert – und wer jetzt gerade gedanklich eine große Schublade mit ganz viel schmuddeligem Inhalt aufgezogen hat, der drücke sie bitte ganz schnell wieder zu. Das Selfpublishing hat sich längst aus der Ecke der Schmuddelromane und schlecht gelayouteten Wanderberichte als der Eifel befreit (auch wenn man beides sicherlich noch immer findet – übrigens aber auch bei Verlagen). Viel mehr steht Selfpublishing mittlerweile für unabhängige, freie Autoren, die ihre Werke nicht mehr an die Geschmacksnerven des jeweiligen Lektors oder des derzeitigen Mainstreams in Verlagen anpassen müssen. E steht für eine neue, selbstbewusste Generation von Autorinnen und Autoren, die selbst entscheiden möchten, wann sie etwas publizieren und die ihre Werke und alles, was rechtlich damit verbunden ist, bei sich behalten wollen und zu guter Letzt ist Selfpublishing mittlerweile häufig bereits der lukrativere Weg, ein Buch herauszubringen.

Selfpublisher bezeichnen sich gern auch als Indie-Autoren und legen längst eigene, oft recht hohe Qualitätsstandards an ihre Bücher an, nicht nur, was den Inhalt, sondern auch, was das Äußere angeht. So kann es auch Gegen alle Stürme 1904  auch äußerlich locker mit jedem anderen, im Verlag erschienenen Roman aufnehmen, was nicht zuletzt am tollen Cover der Grafikerin Jessika Strack liegt.

Gegen alle Stürme 1904 ist ein rundum gelungenes Erstlingswerk und der Auftakt zu einer Trilogie über die irische Familie Andrews und den Einfluss, den die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf die Protagonisten haben.

Falls jetzt übrigens jemand das Gefühl hat, den Namen Thomas Andrews schon einmal gehört zu haben, dann ist das nicht ganz grundlos. Es handelt sich nämlich tatsächlich um eine, in Teilen fiktive Geschichte über die historische Figur des Mannes, der uns im Film Titanic zu Tränen rührte, als er die Uhr im Speisesaal anhielt und der “kleinen Rose” erklärte, er werde mit dem Schiff untergehen.

So – und ich hoffe, ich habe euch nun den Mund ein bisschen wässrig gemacht. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen und ich möchte, dass auch ihr in den Genuss dieses tollen Romanes kommen könnt. Glücklicherweise kann ich heute ein Exemplar an euch weitergeben.

Wenn ihr ein Exemplar von Gegen alle Stürme 1904 gewinnen wollt, dann kommentiert diesen Beitrag und erzählt mir, warum ihr darauf neugierig geworden seid. Unter allen Kommentaren verlose ich dann ein Buch! Ihr könnt bis Sonntag um 24 Uhr mitmachen – am Montag gebe ich dann bekannt, wer gewonnen hat. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen.

Also, ich freue mich auf eure Kommentare!

9 Kommentare

  1. Danke für die Möglichkeit, das Buch zu gewinnen! 🙂 Ich habe selbst schon mit einem Kumpel im Selbstverlag ein Buch rausgebracht und weiß, dass dahinter viel Arbeit und Herzblut steckt.
    Das Buch interessiert mich, weil ich historische Romane sehr mag und aus den Geschichten gern lerne. Und eine Liebesgeschichte zwischendrin kann nicht schaden. 😉 Wenn sich der eigene Blick für unterschiedliche Gesellschaftsformen nochmal weitet, können wir wahrscheinlich mehr zu schätzen wissen, was wir haben.
    LG, Anne

  2. Oh, das klingt super! Self-publishing fasziniert mich, außerdem liebe ich historische Liebesromane! – obwohl ich das Buch dann wohl an meine Mutter weiterschenken müsste, die noch viel mehr ein Irland-Fan ist als ich 😉
    Liebe Grüße!
    Constanze

  3. Oh, ich musste nur Irland und ‘Beginn 20. Jahrhunderts’ lesen und hab schon angebissen. =) Ich LIEBE historische Romane und bin begeistert von Irland, obwohl ich noch nie dort war…danke für dieses tolle Gewinnspiel! Liebe Grüße von Inka

  4. Vielen Dank für die tolle Buchvorstellung?. Das macht richtig Lust auf mehr. Ich würde mich sehr über den Gewinn freuen. Da wir in unserer Familie alle sehr gerne lesen würde ich es rundum weiter geben; sodass alle etwas zu lesen hätten. Liebe vorweihnachtliche Grüße, Jeannette Ott-Bechtel

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