Eltern sein – Familie leben

Freitagspizza am 19.04. 2018

Ja, es gibt sie noch, die Freitagspizza auf meinem Blog. Meine schöne Tradition, euch am Freitag einen kleinen, manchmal recht ungefilterten Einblick in meine Gedankenwelt der zu Ende gehenden Woche zu geben, soll auch weiterhin Bestand haben, auch wenn ich sie nicht jede Woche mit Leben füllen kann, weil das Leben mich manchmal füllt.

Diese Woche war das Leben gefüllt mit Gedanken und Vorsätzen. Sich als Familienberaterin selbständig zu machen, das bringt es ab einem bestimmten Punkt mit sich, Entscheidungen zu treffen. Zum Beispiel, ob man das in dieser Lebensphase ernsthaft betreiben will und sich somit in seiner Berufstätigkeit ernst nehmen möchte oder ob man das Ganze noch ein bisschen verschiebt. Das bedeutet auch, dass man sich Gedanken um seine Prioritäten machen muss – und dass man vielleicht das eine oder andere loslassen muss, was derzeit einfach keinen Platz im Leben hat.

Mich hat es diese Woche zu der Entscheidung geführt, meine Vormittage bis zu den Sommerferien schwerpunktmäßig meiner Arbeit zu widmen. Das bedeutet, weniger Fun-Termine und ein bisschen weniger ehrenamtliches Engagement.

Außerdem möchte ich mich von Energiefressern verabschieden. Das sind in meinem Fall vor allen Dingen Kämpfe auf verlorenem Posten. Menschen und Dinge, die bei mir vor allem negative Energien freisetzen. Orte und Themen, die mich belasten, schwächen und lähmen. Davon hatte ich zu viel in letzter Zeit und manche kann ich nur schwer loslassen – und doch möchte ich es versuchen. Nach oben abgeben, wie eine liebe Freundin mir gestern empfohlen hat. Mich nicht mehr dran festkrallen, sondern Gott bitten, sie mir zu nehmen, wenn ich sie sonst nicht loswerde.

Eine andere Freundin sagte mir gestern, ich klänge selbstbewusst und stark und sehr im Reinen mit mir und meinen Entscheidungen. Das hat mich im ersten Moment überrascht, denn als ich ihr eine Sprachnachricht schickte, fühlte ich mich eher weinerlich und schwach. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, dass sie recht hatte. Wir sind ja nicht erst stark, selbstbewusst und klar, wenn wir laut und fröhlich und mit fester Stimme in die Welt schreien, was wir wollen, sondern oft schon, wenn wir uns entschieden haben und wenn wir uns sortiert haben und wenn die ersten Weichen gestellt sind.

Und wenn die Sonne scheint! Zumindest ist das bei mir so. Deswegen leite ich jetzt ein sonniges Wochenende ein. Mit einer Pizza mit Frühlingsgemüse und einem Glas Weißwein.

2 Kommentare

  1. Liebe Daniela, das klingt gut und ich wünsch dir jede Menge Power für deine Herzensangelegenheiten… Sagt eine, die auch grad einige Ehrenämter auf Eis legt. Ein jegliches hat seine Zeit ? Liebe Grüße, Martha

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