Eltern sein – Familie leben

Freitagspizza am 16.02.2018

Ich habe wieder Worte – also gibt es auch wieder Pizza. So einfach ist das…nicht!

Zum einen ist das nicht so einfach, weil ich heute wirklich keine Pizza essen werde, denn ich bin heute Abend mal selbst Gastgeberin. Heute habe ich meine heiß geliebte Familienzeit und meine mir so wichtige Paarzeit mal gegen die Chance getauscht, anderen Paaren einen romantischen Abend zu bereiten. In unserer Gemeinde richten wir ein Candle-light Dinner für Paare aus und ich darf mich mal wieder als Kellnerin versuchen. Mal schauen, ob ich noch aus meiner reichhaltigen Erfahrung während meiner Studentinnenjahre profitieren kann. Wer mehr darüber wissen möchte, darf gerne mal in meinen Insta-Stories vorbei schauen.

Zum anderen ist das mit den Worten aber auch immer noch nicht so einfach, weil ich diese Woche nicht viel Zeit für Besinnung und Kreativität hatte. Eine üble Krankheitswelle fegt gerade durch unser Haus und hat nach und nach die Kinder dahin gerafft.

Bei mir war daher einmal mehr Geduld und Demut angesagt. Meine Pläne mussten sich auch diese Woche wieder hinter dem prallen Leben anstellen – das diesmal aus Kotzschüsseln, Fieberthermometern und Hustentee mit Honig bestand. Ich glaube, ich werde in den nächsten zehn Jahren noch tausend Mal Dinge verschieben, noch tausend Mal Pläne über den Haufen werfen und noch tausend Mal feststellen, dass man als Mutter zwar noch Ziele jenseits von Kochtopf und Klobürste haben darf, dass ihr Erreichen aber kein schneller Sprint, sondern eher ein Marathon ist. Die nötige Gelassenheit, das diese Woche einfach mal so hinzunehmen, habe ich durch einen tollen Beitrag von Veronika Smoor gewonnen. In Ein hausgemachtes Leben schreibt sie über mütterliche Fremdbestimmung und wahrer Freiheit jenseits des gesellschaftlichen Erwartungsdrucks. Ich kann ihn euch nur wärmstens ans Herz legen.

Nun hoffe ich, dass wir die Krankheiten schnell loswerden, denn am Sonntag wollen wir ein großes Familienfest feiern – und den 75. Geburtstag eines tollen Menschen – den von meinem Papa!

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