Eltern sein – Familie leben

In der Wüste

Eine Bloggerkollegin, die liebe Martha von Familienleben mit Gott hat dieses Bild der Wüste in meinen Kopf gepflanzt und mir damit ganz viel gegeben.

Die Wüste steht in der Bibel für Gefahren und Versuchungen, aber auch als Ort des Heils und der Gottesbegegnung.

Die Wüste, das ist ein Ort der Dürre, ein Ort des Hungers, des Durstes, der Angst und der Ohnmacht. Die Wüste ist aber auch ein Ort der Selbsterfahrung, der Einkehr und der Begegnung mit Gott. Die Wüste ist in vielen biblischen Geschichten ein Ort, der durchquert werden muss, um etwas Neues zu finden. Manchmal um eine neue Freiheit zu finden – oder manchmal um die eigenen Worte wiederzufinden.

Die Worte, die fehlen mir gerade. Ich möchte diesen sprachlosen Zustand, der für mich so ungewöhnlich ist, am liebsten bekämpfen. Ich habe versucht, Sätze auf den Bildschirm zu pressen. Hohle Sätze! Blöde Phrasen! Aussagen ohne Herzblut und Inhalt. Es hat nicht funktioniert. Nun habe ich beschlossen, ihn anzunehmen, diesen Zustand der Sprachlosigkeit. Ich werde ihn annehmen und ich werde ihm nachspüren, bis ich herausgefunden habe, was er mir sagen will. Ich werde durch die Wüste gehen – und ich werde mich von der Hoffnung leiten lassen, dass ich etwas finde, das mich weiterbringt.

Und so sende ich euch dieses Lebenszeichen aus der Wüste und hoffe, ihr seid noch da, wenn ich wieder herausgefunden habe.

2 Kommentare

  1. Danke für diesen Beitrag! Ich habe mich auch schon mit diesem Gefühl herumgequält. Ich denke, manchmal muss das auch sein. Um Gedanken zu sortieren oder weil das Leben um ein herum unsere Aufmerksamkeit braucht. Vielleicht auch damit unsere Leser ebenso über das eine oder andere, was wir schon schrieben, nachsinnen können. Ich persönlich habe z.B. mag es auch lieber, wenn sich die neuen Blogbeiträge meiner “Best-off-Blogs” nicht täglich aneinanderreihen. Ich möchte einen Beitrag in Ruhe lesen, vielleicht auch mehrfach. Das gelingt mir nicht, wenn am Folgetag schon ein neuer im E-Mail Fach mit den Füßen scharrt. ich wünsche dir alles Gute und den reichen Segen Gottes, herzlichst Sandra aus dem Sommerzimmer

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